GEW Rheinland-Pfalz
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„Hilf mir, es selbst zu tun, aber tue es nicht für mich!“

Zweiter Montessoripädagogiktag mit der Montessori-Werkstattleiterin Annemarie Petry-Fandel aus Mettendorf im GEW Kreis zu Worms-Alzey-Frankenthal

10.11.2017

Nach der erfolgreichen Montessori Mathefortbildung im vergangenen Jahr nahmen am 2. November wieder über 20 Kolleginnen aus Kitas, Grund- und Förderschulen am zweiten Teil der Montessoripädagogikreihe teil.

Schwerpunkt bildet das Lesen und Schreiben lernen. Nach einem ersten Überblick über das vielfältige Wirken Maria Montessoris beschäftigten sich die Teilnehmerinnen mit den Grundsätzen der Montessori Pädagogik:

  • Das Kind wird unterstützt und begleitet, nicht bevormundet.
     
  • Die Lernumgebung wird vorbereitet: alle Sinne werden angesprochen, erst aus konkreten Vorstellungen folgt die Abstraktionen.

Das Kind ist frei in der Auswahl des Materials. Die Erzieher*in/ Lehrkraft ist Lernbegleiter.
Das Arbeitstempo wird ausschließlich vom Kind bestimmt.

Die Referentin gewährte einen großen Einblick in die Vielfalt des Montessori- Materials zum Thema der Veranstaltung. Die Teilnehmerinnen konnten Buchstaben fühlen, Worte mit Holzbuchstaben nachlegen, Texte in Sand schreiben und Erfahrungen im Schreiben lernen mit den Montessori-Schablonen sammeln.

Immer wieder wurde die Umsetzung im Kita- und Schulalltag diskutiert. Die Montessoripädagogik ist sicher nur komplett an einer Schule umsetzbar, die sich ganz diesem Verfahren widmet. Allerdings, so waren sich die Teilnehmerinnen einig, gibt es Möglichkeiten, Elemente gerade in heterogenen Lerngruppen der Regelschulen und Kitas erfolgreich einzusetzen.

Christian Diehl

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