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Konflikt-Kultur Strategien gegen Mobbing

Mobbing ist ein Gruppenphänomen und kann nur durch eine systemische Intervention gelöst werden.

Mobbing, das systematisch wiederholte Schikanieren von Einzelnen, tritt vor allem in Zwangsgemeinschaften auf, aus denen Kinder und Jugendliche nicht so einfach „fliehen“ können, z.B. in Heimen, Horten und der Schule.

Das Phänomen ist nicht neu. Neu sind Erkenntnisse zu Ausmaß, Folgen und unzureichenden Interventionen.

Nach aktuellen Untersuchungen leidet in fast jeder Schulklasse ein Kind unter den fortwährenden (Cyber-) Attacken und Schikanen der Mitschüler. Die Folgen für die Betreffenden sind gravierend. Gewalt-fantasien, Rückzug, Depression, Suizidgedanken und psycho-somatische Reaktionen zeigen die große Belastung der „Opfer“. Verschlimmert wird dieser Umstand dadurch, dass viele gut gemeinte Interventionen von Erwachsenen eine dauerhafte Lösung verhindern oder sogar zu einer Intensivierung der Angriffe führen. Da Mobbing als gruppendynamisches Problem aufzufassen ist, das nicht nur Täter und Opfer, sondern alle Schüler einer Schulklasse betrifft, muss die Intervention auf Klassenebene ansetzen und die gesamte Gruppe einbeziehen. Mobbing ist ein Gruppenphänomen und kann nur durch eine systemische Intervention gelöst werden.

Die Fortbildung thematisiert Definitionsmerkmale und den phasendynamischen Verlauf von Mobbingprozessen. Darüber hinaus werden typische Interventions-fehler und, mit Hilfe einer Videodemonstration, wirksame Interventionsschritte thematisiert.

PL-Aktenzeichen: 21 ST 005 506

Beginn
18.01.2021, 09:00 Uhr
Ende
19.01.2021, 16:30 Uhr
Veranstaltungsort
food hotel Neuwied
Langendorfer Straße 155
56564 Neuwied
Teilnahmebeitrag
GEW-Mitglieder 30 €, Nichtmitglieder 120 €
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 Routenplaner
Ansprechpartner_in
Anne Merz
0151 56831060

GEW-Kreis Rhein-Hunsrück

Referent_in
Thomas Grüner
Dipl.-Psych., Ausbilder für Mediation und Tat-Ausgleich, Gründer und Leiter des Instituts für Konflikt-Kultur in Freiburg