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Ich bin ja kein Nazi, aber…

Basiswissen zu Alltagsdiskriminierung, reaktionär-autoritären Strömungen und Neonazismus

Zu Beginn der Fortbildung richten wir den Blick auf die Verbreitung diskriminierender Einstellungen und Handlungen innerhalb der Gesellschaft, auf deren Wirkungsweisen und auf Folgen für Betroffene. Besondere Aufmerksamkeit gilt dann der Perspektive von Überlebenden des NSU‐Terrors.
Anschließend blicken wir auf reaktionär-autoritäre Strömungen, Neonazismus sowie deren Zusammenhänge und Wechselwirkungen mit Alltagsdiskriminierung. Es folgt die konkrete Auseinandersetzung mit Organisationen, Aktionsformen und Wirkungsweisen von reaktionär-autoritären und neonazistischen Ideologien. Es soll sowohl eine Vermittlung von Wissen als auch ein Austausch über eigene Erfahrungen ermöglicht werden.

Anschließend werden Möglichkeiten und Grenzen des eigenen Handelns gegen Diskriminierung und Neonazismus ausgelotet. Um Lösungsansätze für konkrete Situationen zu entwickeln, bietet die Fortbildung zwei Instrumente zur Fallbearbeitung an. Zum Abschluss werden Tipps zum Handeln sowie weitere Fortbildungs‐ und Unterstützungsangebote vorgestellt.

Übersicht zum Programm und Inhalt
1. Thematischer Einstieg
2. Diskriminierung: Theorie, Verbreitung, Folgen
3. Was gerade passiert: reaktionär-autoritäre Strömungen und Neonazismus
4. Und jetzt aktiv: Handlungsinstrumente zur Fallbearbeitung
5. Abschluss und Auswertung

PL-Aktenzeichen: 20 ST 006 055

Termin
04.12.2020, 09:00 - 15:00 Uhr
Veranstaltungsort
Julius-Lehlbach-Haus (DGB) Mainz
Kaiserstraße 26 – 30
55116 Mainz
Teilnahmebeitrag
keinen
Anmeldeschluss
13.11.2020
Kalendereintrag herunterladen (ICS)
 Routenplaner
Ansprechpartner_in
Sandra Franz
DGB Julius-Lehlbach-Haus
Kaiserstraße 26 - 30
55116 Mainz
06131 281640
Referent_in
Teamende des NDC