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Ich bin ja kein Nazi, aber…

Basiswissen zu Alltagsdiskriminierung, reaktionär-autoritären Strömungen und Neonazismus

Unsere Projekttage für Schüler*innen und Jugendgruppen entfalten eine nachhaltige Wirkung besonders dann, wenn auch Lehrer*innen und Sozialpädagog*innen klar auf menschenverachtende und diskriminierende Äußerungen reagieren. Um diese Zielgruppe sowie weitere Multiplikator*innen für ihre Verantwortung zu sensibilisieren und in ihrer Kompetenz zu diesem Thema inhaltlich und methodisch zu stärken, hat das NDC Fortbildungsangebote entwickelt.

Zu Beginn der Fortbildung richten wir den Blick auf die Verbreitung diskriminierender Einstellungen und Handlungen innerhalb der Gesellschaft, auf deren Wirkungsweisen und auf Folgen für Betroffene. Besondere Aufmerksamkeit gilt dann der Perspektive von Überlebenden des NSU‐Terrors.

Anschließend blicken wir auf reaktionär-autoritäre Strömungen, Neonazismus sowie deren Zusammenhänge und Wechselwirkungen mit Alltagsdiskriminierung. Es folgt die konkrete Auseinandersetzung mit Organisationen, Aktionsformen und Wirkungsweisen von reaktionär-autoritären und neonazistischen Ideologien. Es soll sowohl eine Vermittlung von Wissen als auch ein Austausch über eigene Erfahrungen ermöglicht werden.

Danach werden Möglichkeiten und Grenzen des eigenen Handelns gegen Diskriminierung und Neonazismus ausgelotet. Um Lösungsansätze für konkrete Situationen zu entwickeln, bietet die Fortbildung zwei Instrumente zur Fallbearbeitung an.

Zum Abschluss werden Tipps zum Handeln sowie weitere Fortbildungs‐ und Unterstützungsangebote vorgestellt.

PL-Aktenzeichen: 20 ST 005 545

Termin
13.05.2020, 09:00 - 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Julius-Lehlbach-Haus (DGB) Mainz
Kaiserstraße 26 – 30
55116 Mainz
Teilnahmebeitrag
keinen
Anmeldeschluss
20.04.2020
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 Routenplaner
Ansprechpartner_in
Thomas Mettin, DGB-Jugend
DGB Julius-Lehlbach-Haus
Kaiserstraße 26 - 30
55116 Mainz
06131 281638
Referent_in
Teamende des NDC