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Diskriminierung und Neonazismus

Eine Fortbildung zum reaktionären bis neonazistischen Spektrum und der Notwendigkeit präventiven Handelns gegen Diskriminierung.

Zu Beginn der Fortbildung richten wir den Blick anhand von konkreten Beispielen auf die Verbreitung diskriminierender Einstellungen innerhalb der Gesellschaft. Wir untersuchen deren Wirkungsweisen und setzen uns mit Folgen für Betroffene auseinander. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei der Perspektive von Überlebenden des NSU-Terrors sowie des rassistisch motivierten Anschlags in Hanau.

Anschließend blicken wir auf das reaktionäre bis neonazistische Spektrum, seine ideologischen Grundlagen sowie deren Zusammenhänge und Wechselwirkungen mit Diskriminierung, die im Alltag geschieht. Es folgt die konkrete Auseinandersetzung mit Organisationen, Aktionsformen und Wirkungsweisen des reaktionären bis neonazistischen Spektrums sowie dessen Wirken in die Gesellschaft. Es werden sowohl eine Vermittlung von Wissen als auch ein Austausch über eigene Erfahrungen ermöglicht.

Anschließend werden Möglichkeiten und Grenzen eigenen Handelns gegen Diskriminierung und Neonazismus ausgelotet. Um Lösungsansätze für konkrete Situationen zu entwickeln, bietet die Fortbildung drei Instrumente zur Fallbearbeitung an. Zum Abschluss werden Tipps zum Handeln sowie weitere Fortbildungs- und Unterstützungsangebote vorgestellt.

PL-Aktenzeichen: 22 ST 006 006

Termin
14.09.2022, 09:00 - 15:00 Uhr
Veranstaltungsort
Julius-Lehlbach-Haus (DGB) Mainz
Kaiserstraße 26 – 30
55116 Mainz
Teilnahmebeitrag
keinen
Anmeldeschluss
14.08.2022
 Routenplaner
Kontakt
Thomas Mettin
DGB Jugend Rheinland-Pfalz / Saarland | Netzwerk für Demokratie und Courage
Adresse Julius-Lehlbach-Haus (DGB) Mainz | Kaiserstraße 26 – 30
55116 Mainz
Telefon:  06131 281629
Referent_in
Trainer:innen des NDC