GEW Rheinland-Pfalz
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Tag der frühkindlichen Bildung der GEW Rheinland-Pfalz

GEW fordert bessere Fachkräfte-Kind-Relation in Kindertagesstätten

26.09.2018

Koblenz. Gut 500 Teilnehmende folgten der Einladung der GEW Rheinland-Pfalz zum Tag der frühkindli¬chen Bildung auf den Koblenzer Campus der Universität Koblenz-Landau.

Schwerpunkt der Veranstaltung war das Thema „Altersmischung in der Kindertagesstätte“. Prof. Dr. Wiebke Wüstenberg (Frankfurt University of Applied Sciences) und Dr. Joachim Bensel (Forschungsgruppe Verhaltensbiologie des Menschen, Kandern) beschäftigten sich in diesem Zusammenhang auch mit der Frage, wie es gelingen kann, den Bedürfnissen von ein- und zweijährigen Kindern gerecht zu werden.

„Im Hinblick auf Kinder unter drei Jahren ist wichtig, dass Kontinuität in den Beziehungen der Kinder zu den Erwachsenen und zu den anderen Kindern zu gewährleisten ist“, so Prof. Dr. Wiebke Wüstenberg wörtlich, „es macht daher gar keinen Sinn, Plätze für zweijährige Kinder genauso zu personalisieren, wie solche für drei- bis sechsjährige.“

Die GEW Rheinland-Pfalz sieht sich in ihrer Forderung nach einem deutlich besseren Fachkräfte-Kind-Schlüssel bestätigt und nahm die Veranstaltung zum Anlass, ihre Kampagne für einen besseren Fachkräfte-Kind-Schlüssel mit einer Unterschriftenaktion zu starten.

Klaus-Peter Hammer, Vorsitzender der GEW Rheinland-Pfalz: „Wir können es drehen und wenden wie wir wollen. Der vorliegende Gesetzesentwurf wird den Notwendigkeiten in den Einrichtungen vor Ort nicht gerecht. Wir fordern von der Landesregierung, für den Bereich der frühkindlichen Bildung deutlich mehr Geld zur Verfügung zu stellen und insbesondere die Fachkraft-Kind-Relation deutlich zu verbessern.“

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