GEW Rheinland-Pfalz
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Sommerschule Rheinland-Pfalz – ein hilfreiches Angebot für Schülerinnen und Schüler

Ohne freiwilliges Engagement geht es nicht

16.06.2020

Die GEW Rheinland-Pfalz begrüßt die zwischen den kommunalen Spitzenverbänden und dem Ministerium gemeinsam vereinbarten pädagogischen Angebote für Schülerinnen und Schüler in den Sommerferien. „Wichtig ist, dass es einen Wechsel von Lernangeboten und individuellen Freizeitangeboten gibt, die in Zusammenarbeit mit dem Familienministerium organisiert werden“, so der Landesvorsitzende der GEW Rheinland-Pfalz Klaus-Peter Hammer.

Die GEW begrüßt auch die kostenlosen individuellen Unterstützungsangebote durch Corona School e. V., eine bundesweite Initiative von Studierenden, die sich ehrenamtlich engagieren und für Bildungsgerechtigkeit in Zeiten Corona einsetzen.

Damit die Sommerschule in geeigneter Qualität durchgeführt werden kann, werden entsprechend qualifizierte und engagierte Pädagoginnen und Pädagogen benötigt. Entscheidend ist für die GEW Rheinland-Pfalz, dass es sich hierbei um ein freiwilliges Engagement handelt. Dies gilt besonders für Lehrkräfte, die in den letzten Monaten stark belastet waren. Lehrkräfte brauchen die Sommerferien nicht nur zur Erholung, sie benötigen die Zeit auch, um zielführende Konzepte für den Unterricht nach den Sommerferien vorzubereiten.

„Durch die Mitwirkung an der „Sommerschule“ bietet sich für Lehramtsstudierende die Möglichkeit, neue wichtige Praxiserfahrungen in der Arbeit mit Schülerinnen und Schülern zu machen. Das begrüßen wir sehr“, so Hammer.

Und weiter: „Für die GEW ist es wichtig, dass die Sommerschule in vollständiger Verantwortung der Kommunen durchgeführt wird und die Schulleitungen der jeweiligen Schulen davon nicht tangiert sind. Denn diese haben mit der Vorbereitung für das kommende Schuljahr alle Hände voll zu tun.“ Die GEW weist darauf hin, dass auch in der Sommerschule die notwendigen Hygienevorschriften eingehalten werden müssen. Die Kommunen sind in der Verantwortung, dafür zu sorgen, dass sich alle Beteiligten sicher fühlen und die Gefahr, an dem Covid-19-Virus zu erkranken, auf ein Minimum beschränkt ist.

 

 

Mainz, 16.06.2020