GEW Rheinland-Pfalz
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Kita-ZukunftsgesetzGEW übergibt Ministerin Dr. Stefanie Hubig über 30.000 Unterschriften für mehr Personal in Kitas

15.01.2019

Die Enttäuschung der Beschäftigten in den rheinland-pfälzischen Kindertagesstätten hinsichtlich des Kita-Zukunftsgesetzes ist groß. Eine von den Gewerkschaften geforderte und dringend notwendige und wissenschaftlich begründete Verbesserung der Fachkraft-Kind-Relation in Kitas findet sich im Entwurf der Landesregierung für ein Kita-Zukunftsgesetz nicht wieder. Zwar werden nachvollziehbar neue Bemessungsgrundlagen für das einzusetzende Fachpersonal eingeführt, diese bleiben aber auf etwa heutigem Niveau festgeschrieben.

Mit der Hoffnung, ein Umdenken der Landesregierung zu bewirken, übergibt Klaus-Peter Hammer, Vorsitzender der GEW Rheinland-Pfalz, heute im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung, die unter dem Motto „Der Praxis eine Stimme geben!“ in Trier stattfindet, über 30.000 Unterschriften für mehr Personal in Kindertagesstätten an Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig.

Seit Monaten drängt die GEW zusammen mit ver.di und den Kirchen darauf, dass das neue Gesetz durch die Bereitstellung von mehr Personal die Kolleginnen und Kollegen vor Ort in die Lage versetzt, ihren Bildungs- und Betreuungsauftrag in vollem Umfang erfüllen zu können.

Dazu Klaus-Peter Hammer: „Es besteht dringender Handlungsbedarf. Die berechtigte Unzufriedenheit bei den Beschäftigten schlägt sich in der unerwartet hohen Zahl von über 30.000 Unterschriften für mehr Personal in Kindertagesstätten nieder. Wir fordern die Landesregierung nochmals auf, im angekündigten zweiten Entwurf deutlich nachzubessern.“

 

Ansprechpartner*innen:
Klaus-Peter Hammer, Vorsitzender: 0151 52582408
Ingo Klein, Gewerkschaftssekretär: 0151 59071131
Erni Schaaf-Peitz, Leiterin Vorstandsbereich Jugendhilfe und Sozialarbeit: 0151 11571627

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