GEW Rheinland-Pfalz
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GEW Rheinland-Pfalz zur Ferienbetreuung in den Osterferien: Freiwilligkeit und Gesundheitsschutz unerlässlich

31.03.2020

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Rheinland-Pfalz unterstützt den Appell von Bildungs­ministerin Hubig, nach dem sich Lehrkräfte freiwillig für die Notbetreuung während der Osterferien mel­den sollen. Dabei müssten aber wichtige Voraussetzungen beachtet werden, sagte der GEW-Landesvorsit­zende Klaus-Peter Hammer.

„Für die Weiterführung der Notbetreuung auch während der Osterferien sind zwei Voraussetzungen zu erfüllen, die Freiwilligkeit der Lehrkräfte und besondere Vorkehrungen des Gesundheitsschutzes aller Be­troffenen. Risikogruppen und Beschäftigte, die selbst Kinder zu betreuen oder Angehörige zu pflegen ha­ben, sollen ausgenommen bleiben“, forderte Klaus-Peter Hammer und bedankte sich zugleich bei den Lehrkräften, Pädagogischen Fachkräften sowie Erzieherinnen und Erziehern für deren großes Engagement.

Damit die Belastung auf möglichst viele Schultern verteilt wird, ist es zwingend notwendig, dass die Perso­nalräte zusammen mit den Schulleitungen Regelungen über den Einsatz an den Schulen während der Fe­rien vereinbaren. Gerade in kleinen Systemen, in denen es immer dieselben Personen sind, die belastet werden, müssten Lösungen gefunden werden. Hierbei muss auch die Entlastung der Schulleitungen be­sonders in den Blick genommen werden, die in den letzten Wochen sehr stark beansprucht waren.

 

 

Mainz, den 31.03.2020