GEW Rheinland-Pfalz
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Gedenken an die Befreiung vom Faschismus

07.05.2021

GEW fordert den 8. Mai zum Feiertag zu erklären

Vor 76 Jahren, am 8. Mai 1945, wurden Deutschland und Europa von Krieg, Faschismus und Nazibarbarei befreit. Daran erinnert Klaus-Peter Hammer, Vorsitzender der GEW Rheinland-Pfalz: „Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus! Diese gewerkschaftliche Grundhaltung prägt unser Handeln.“ Deshalb unterstütze die Bildungsgewerkschaft zusammen mit allen anderen Gewerkschaften des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) die Forderung, den 8. Mai als gesetzlichen Feiertag zu einem Tag gegen Rassismus, Ausgrenzung und Diskriminierung in jeder Form zu machen.

„Eine solche Aufwertung des Tages der Befreiung kann nach unserer Auffassung dazu beitragen, die Bedeutung dieses Tages stärker bewusst zu machen und ein konsequenteres politisches Handeln gegen rechts durchzusetzen. Wir brauchen einen würdigen Rahmen für diesen Tag, um der Opfer zu gedenken und um die Befreiung vom Nationalsozialismus zu feiern. Damit wir nie wieder Krieg erleben, nie wieder Faschismus“, so Hammer weiter.

Hammer weist in diesem Zusammenhang auf die besondere Verantwortung der Beschäftigten in Bildungs- und Erziehungsberufen hin: „In einer Zeit, in der antisemitische, islamfeindliche und rassistische Übergriffe und Morde sowie Hassreden zunehmen, müssen Pädagoginnen und Pädagogen Verantwortung übernehmen, die Demokratieerziehung stärken und das Geschichtsbewusstsein fördern. Dass gerade wieder Kräfte erstarken, die den Nationalsozialismus verharmlosen, antisemitische Verschwörungstheorien im Internet Hochkonjunktur haben und die Erinnerung an den Holocaust als ‚Schuldkult‘ diffamiert wird, zeigt, wie wichtig die Aufgabe aller Beschäftigten im Bildungsbereich ist.“