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Bildungsministerium gibt den Schulen Orientierung für die zweite Januarhälfte

07.01.2021

Bildungsministerium gibt den Schulen Orientierung für die zweite Januarhälfte

Die GEW Rheinland-Pfalz begrüßt die Entscheidung von Bildungsministerin Stefanie Hubig, dass an den Schulen bis einschließlich 22.01.21 weiterhin Fernunterricht stattfinden wird.

„Ausgehend von den derzeitigen nach wie vor sehr hohen Inzidenzwerten ist es für die GEW, besonders unter der Berücksichtigung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes, unerlässlich, dass erst ab dem 25.01.21 Unterricht in Form von Wechselmodellen für die Jahrgangsstufen 1-6 stattfinden soll“, so Klaus-Peter Hammer, Vorsitzender der GEW Rheinland-Pfalz. Die GEW erwartet, dass die Schulen dazu möglichst viele Freiräume erhalten, um eine für die jeweilige Schule vor Ort passende Lösung gut realisieren zu können.

Um die Schulen nicht zu überlasten und dafür Sorge zu tragen, dass nicht zu viele Schülerinnen und Schüler gleichzeitig in den Schulen anwesend sind, sei die Fokussierung auf diese Jahrgangsstufen und auf die Abschlussklassen aus Sicht der GEW verständlich und richtig.

„Um den eingeschränkten Regelbetrieb für die anderen Klassenstufen in Form von Notgruppen zu ermöglichen“, so Hammer weiter, „muss dringend dafür Sorge getragen werden, dass die Schulen auch das notwendige Personal erhalten. Die derzeitige Personalausstattung der Schulen ist für eine derartige Notsituation nicht ausgerichtet. Finanzmittel stehen zur Verfügung, allein es fehlt aktuell das Personal.“

Auch brauchen die Schulleitungen deutlich mehr Entlastung. Die GEW erinnert in diesem Zusammenhang an ihre in einem offenen Brief erhobenen Forderungen vom Herbst 2020.

Die GEW Rheinland-Pfalz betont nochmals sehr deutlich, dass die notwendigen Voraussetzungen für einen wirksamen Arbeits- und Gesundheitsschutz an den Schulen zu schaffen sind.

„Wir drängen darauf, dass auf Bundesebene entschieden wird, dass Lehrkräfte sehr schnell auf freiwilliger Basis geimpft werden können. Wir erwarten von der rheinland-pfälzischen Landesregierung, sich dafür klar und deutlich einzusetzen“, so Hammer abschließend.

 

Mainz, 06.01.2020