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GEW erwartet zahlreiche neue Gesichter auf Gewerkschaftstag

Rund 75% der GEW-Mitglieder sind weiblich. Deswegen sind Frauen auf dem vor uns liegenden Gewerkschaftstag stark vertreten. Wir stellen Sabine Müller, Dr. Dominique Strauß-Theis, Maria Schäfer und Sabine Fuchs vor, die allesamt erstmals an einem Gewerkschafstag teilnehmen. Die vier Kolleginnen sind Delegierte aus dem GEW Kreis Koblenz-Mayen.

10.05.2016

Sabine Müller ist Grundschullehrerin. Zurzeit leitet sie eine Schule in Koblenz. Sie ist seit 9 Jahren Mitglied der GEW. In  ihrer früheren Funktion als örtliche Personalrätin hat sie gerne die MoPs-Schulungen der GEW besucht. „Ich war froh, in schwierigen Situationen auf die Beratung durch erfahrene Bezirkspersonalräte der GEW zurückgreifen zu können.“ Sabine findet ihre Mitarbeit im Kreisvorstand als „gewinnbringend“, da sie auf den Sitzungen immer gut informiert wird und sich an der Meinungsbildung und der Planung von Aktivitäten im GEW-Kreis beteiligen kann. Besonders interessiert sie sich für die Themen Besoldungsgerechtigkeit, Altersentlastung und Vertretungsreserven an Schulen. Auch das Thema Lehrergesundheit liegt ihr am Herzen. Gerne will Sabine weiterhin im GEW-Kreis mitarbeiten: „Die Arbeit im GEW-Kreis spornt mich an. Da ich aber auch stark an bildungspolitischen und personalvertretungsrechtlichen Themen interessiert bin, könnte mich darüber hinaus die Hauptpersonalratsarbeit reizen, sofern sie sich mit der Familie vereinbaren ließe.“  Auf ihre Teilnahme am Gewerkschaftstag freut sie sich, weil sie „lernen“ kann wie Gewerkschaftsarbeit auf der Landesebene funktioniert und Gelegenheit bekommt, an deren Ausrichtung mitzuwirken.

Dr. Dominique Strauß-Theis ist Berufsschullehrerin. Nach Aufgabe ihrer Tätigkeit als Tierärztin ist sie über einen Quereinstieg im Schuldienst gelandet. Heute unterrichtet sie an einer Koblenzer Schule die Fächer Gesundheit und Biologie. Dominique ist seit 6 Jahren Mitglied der GEW, seit einem Jahr sucht sie regelmäßig den Kontakt zum Kreisvorstand. Im Laufe ihres „nicht ganz einfachen“ Berufswechsels hat sie Erfahrungen gemacht, die sie zur Beteiligung an „basisdemokratischer Gewerkschaftsarbeit“ im Bereich der berufsbildenden Schulen motiviert. Die Mitarbeit an Themen wie Lehrergesundheit oder Bildungsqualität findet sie nicht nur wichtig sondern auch „attraktiv“. Dominique spricht im Zusammenhang von Gewerkschaftsarbeit auch von „Leidenschaft und Lust mitzumachen“, die sie entwickeln möchte, um langfristig gemeinsam mit anderen erfolgreich an gemeinsamen Bildungszielen arbeiten zu können. Auf den Gewerkschaftstag freut sie sich, sie ist gespannt auf den Antragsverlauf, die öffentliche bildungspolitische Diskussion und erhofft sich ein „angenehmes und interessantes Miteinander.“  

Maria Schäfer ist Soziologin. Sie verfügt über Berufserfahrungen in der Kinder- und Jugendhilfe. Zurzeit arbeitet sie als Beraterin in einer Erziehungsberatungsstelle der Diakonie. Als Neumitglied hat sie 2014 an einer Weihnachtsfeier der GEW Koblenz-Mayen teilgenommen und dort Mitglieder des Kreisvorstandes kennen gelernt. Als regelmäßiger Gast schätzt sie seitdem „Atmosphäre und Offenheit“ im Kreisvorstand und fühlt sich dort bereits für die Sozial- und Erziehungsberufe sowie die Beratungsarbeit verantwortlich. Gewerkschaftliche Aktivität ist Maria wichtig, so unterstützt sie die GEW-Arbeit wo sie kann und organisiert bereits eigenständig Fortbildungen des GEW-Kreises. Auf die Frage, ob sie in Zukunft auch bereit wäre, sich in eine gewerkschaftliche Funktion wählen zu lassen, antwortet sie mit einem eindeutigen „ja“. Bezogen auf den Gewerkschaftstag freut sich Maria auf den Austausch mit anderen Delegierten. Sie ist gespannt darauf, „was die verschiedenen Berufsgruppen unter dem Dach der GEW verbindet.“ Am meisten gespannt ist sie auf die Anträge zum Thema Schulsozialarbeit.

Sabine Fuchs ist Erzieherin. Sie arbeitet in einer kommunalen Kindertagesstätte auf dem Maifeld. Die GEW, der sie seit 7 Jahren angehört, hat sie über ihre Tätigkeit als Personalrätin kennen gelernt. Aktiv wurde Sabine in den Tarifauseinandersetzungen der vergangenen Jahre. Dort hat sie nicht nur mitgekämpft, sondern für die GEW regelmäßig Busfahrten aus dem Norden des Landes zu zentralen Streikveranstaltungen organisiert. Nach dem spektakulären Arbeitskampf der Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst in 2015 ist sie näher an die GEW herangerückt. Auf Einladung des Kreisvorstandes hat sie regelmäßig über die aktuelle Streikentwicklung berichtet und ist seitdem dabei geblieben. Sabine zeigt sich auch offen für Fragen anderer Beschäftigtengruppen in der GEW. „Durch meine Teilnahme an Kreisvorstandssitzungen habe ich auch einen besseren Einblick in den schulischen Bereich bekommen, wozu wir Erzieherinnen sonst nicht so viel Gelegenheit haben.“ Folgerichtig ist Sabine gespannt auf die Antragsberatung des Gewerkschaftstages, die ja alle Bildungsbereiche umfasst. Ihr erstes Anliegen bleibt es selbstverständlich, sich für den Berufsstand der Erzieherinnen einzusetzen. Sie will mit der Fortsetzung ihres gewerkschaftlichen Engagements einer Stimmung entgegenwirken, die in ihrem Umfeld allzu oft noch lautet „Man kann ja doch nichts ändern.“     

 

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