GEW Rheinland-Pfalz
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Landesfrauenkonferenz wählt neuen Landesfrauenausschuss

Am 20.01.2016 tagte die Landesfrauenkonferenz in Mainz zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen. Eingeladen waren Frauenvertreterinnen der GEW Kreise, sowie alle interessierten Frauen in der GEW Rheinland-Pfalz. Nachdem die Landesfrauenkonferenz bereits im Dezember ausführlich über die GEW-interne Frauenumfrage „(Noch) mehr Frauenpower in der GEW!“ informiert worden war und über mögliche Konsequenzen diskutiert hat, ging es nun um die Wahl des neuen Landesfrauenausschuss und die Beschlussfassung über Anträge an den Landesgewerkschaftstag im Mai.

22.01.2016

„Das Interesse an der Arbeit des Landesfrauenausschuss ist offensichtlich sehr groß! Ich freue mich sehr, dass wir heute sieben Landesfrauenausschussmitglieder, sowie fünf Stellvertreterinnen wählen konnten. Unsere Arbeit für eine bessere Beteiligung und die Stärkung von Frauen in den Gremien der GEW wird wahrgenommen und fand  heute zahlreiche neue Unterstützerinnen!“, sagte Ingrid Vollmer-Winter, Vorsitzende des Landesfrauenausschuss, im Anschluss an die Konferenz. In den Landesfrauenausschuss wurden gewählt: Ingrid Vollmer-Winter, Elisabeth Orth-Jung, Carmen Zurheide, Martina Krieger, Ellen Sefrin, Kathrin Gröning und Carola Schmidt. Als Stellvertreterinnen wurden gewählt: Birgit Wolsdorfer, Ruth Bartelmes, Theresia Görgen, Ursula Magin und Daniela Bartkus-Börder.

Weiterhin hat die Landesfrauenkonferenz einstimmig zwei Anträge zum Gewerkschaftstag beschlossen, darunter ein satzungsändernder Antrag, der die Einführung einer verbindlichen Frauenquote von mindestens 50% in allen GEW-Gremien vorsieht. „Die GEW-Rheinland-Pfalz hat mittlerweile einen Frauenmitgliederanteil von über 76% und ist damit unter den Spitzenreitern der GEW Landesverbände. Aber: Nur in einem einzigen Kreisvorstand der GEW Rheinland-Pfalz liegt der Frauenanteil über 50%.“, erläuterte Ingrid Vollmer-Winter in ihrem Eingangsstatement. „Frauen sind in den wichtigen Gremien und Ämtern der GEW unterrepräsentiert! Unsere Umfrage hat einige Hinweise geliefert, warum das so ist und was sich ändern muss. Jetzt gilt es zu handeln! Voraussetzung für einen zügigen Veränderungsprozess ist die Einführung einer verbindlichen Frauenquote, denn nur so entsteht für alle die Notwendigkeit, aktiv an der Erhöhung des Frauenanteils bei der Funktionsträgern in der GEW mitzuarbeiten.“ Als eine Maßnahme, die den Prozess der Einführung und Etablierung der Frauenquote begleiten soll, schlägt die Landesfrauenkonferenz in einem zweiten Antrag vor, dass sich alle GEW-Gremien selbst einen „Kodex  zur Beteiligung und Stärkung von Frauen“ geben, in dem die für die Umsetzung der Quote notwendigen Strukturveränderungen in der Arbeit des jeweiligen Gremiums festgehalten werden.

„Ich bin überaus zufrieden mit dem Verlauf und den Ergebnissen der Landesfrauenkonferenz 2016“, sagte Ingrid Vollmer-Winter zum Abschluss der Konferenz. „Es hat sich gezeigt, wie wichtig Frauenarbeit und Frauengremien sind, um den Austausch und die Verständigung von Frauen über gemeinsame Interessen und Positionen sicherzustellen. Wir haben in der GEW starke und selbstbewusste Frauen die sich mit viel Elan in der GEW engagieren, auch das ist ein Ergebnis dieser Konferenz. Wir wünschen uns nun eine offene und konstruktive Diskussion über die Anliegen der Frauen in der GEW und am Ende auch Ergebnisse, die dazu führen, dass sich der Frauenanteil unter den Funktionären der GEW bis zum Gewerkschaftstag 2020 deutlich in Richtung des Frauenanteils in der GEW-Mitgliedschaft entwickelt hat.“    

 

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