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Hans-Böckler-Medaille für Annelie Strack

04.12.2017 - Günter Helfrich

Zur Erinnerung an das Lebenswerk von Hans Böckler, der der erste Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes war, wurde vom DGB und von den Einzelgewerkschaften die Hans-Böckler-Medaille gestiftet. Sie ist die höchste Auszeichnung, die der DGB und die Einzelgewerkschaften vergeben. Mit ihrer Verleihung werden besondere Verdienste im gewerkschaftlichen Bereich, vor allem ehrenamtliches Engagement, gewürdigt.

Diese Ehre wurde nun Ende November 2017 Annelie Strack bei einer kleinen Feier im Rahmen der jüngsten Sitzung des GEW-Landesvorstandes zuteil. Klaus-Peter Hammer überreichte Annelie unter großem Applaus der Landesvorstandsmitglieder die vom DGB-Vorsitzenden Rainer Hoffmann unterzeichnete Urkunde sowie die Medaille und würdigte ihr jahrzehntelanges Engagement als gleichermaßen kompetente wie streitbare Gewerkschafterin. Man könne Annelie ohne Übertreibung als „Mutter der beruflichen Bildung“ in der GEW bezeichnen.

Neben den vielen Jahren in der Leitung ihrer Fachgruppe, ihres Vorstandsbereiches, im Hauptpersonalrat, im Landesvorstand und auch im Geschäftsführenden Vorstand sei sie (und ist sie noch) auch auf Bundesebene sowie sogar im europäischen Gewerkschaftsbund aktiv gewesen. Immer noch betreue sie die für die GEW-Mitglieder äußerst wertvolle Handbuch-CD. Annelie habe unter teils schwierigen Bedingungen unverdrossen für die Gleichwertigkeit von allgemeiner und beruflicher Bildung gefochten, habe die GEW immer wieder mit Zukunftsthemen wie der Digitalisierung konfrontiert und sei auch nicht zuletzt stets eine ausgezeichnete Lehrerin gewesen.    

Annelie bedankte sich für die Ehrung sowie die Würdigung und hob hervor, dass Hans Böckler vieles verkörpert habe, was ihr wichtig war, z.B. die Einheitsgewerkschaft und die Wirtschaftsdemokratie.

                                                                                                                      Text und Foto: gh

 

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