GEW Rheinland-Pfalz
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GEW und ÖD-Gewerkschaften mobilisieren 5.000 Landesbeschäftigte nach Mainz

An der zentralen Kundgebung der Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes haben heute in Mainz 5.000 Beschäftige der Länder Rheinland-Pfalz und Saarland teilgenommen. Dem Warnstreikaufruf der GEW sind 600 Kolleginnen und Kollegen gefolgt – darunter vor allem pädagogische Fachkräfte, angestellte Lehrer_innen und Hochschulbeschäftigte. Durch die Warnstreiks ist der Unterricht beispielsweise an Schulen in Ludwigshafen, Landau, Neuwied, Idar-Oberstein, Kastellaun, Neuwied und Trier beeinträchtigt worden.

12.03.2015

„Wir sind sehr zufrieden mit dem heutigen Tag“, äußerte sich der GEW-Vorsitzende Klaus-Peter Hammer noch am Kundgebungsort. „Die Länderbeschäftigten haben heute  eindrucksvoll bewiesen, dass sie bereit sind, ihren Forderungen deutlich Nachdruck zu verleihen.“ Auf keinen Fall will die GEW in der aktuellen Ländertarifrunde Kürzungen bei der Betriebsrente hinnehmen: "Dass die Arbeitgeberseite kein vernünftiges Angebot vorlegt hat, ist die eine Sache, darüber hinaus Kürzungen in der Betriebsrente zu fordern, ist schlicht skandalös. Die Betriebsrente ist ein wichtiger und unverzichtbarer Baustein für einen auskömmlichen Ruhestand."

Außerdem fordert die GEW die tarifliche Eingruppierung von pädagogischen Fachkräften an Schulen sowie den nicht verbeamteten Lehrer_innen . „Hier muss eine einheitliche Regelung her“, fordert Hammer, „es ist unhaltbar, dass jedes Land anders und nach eigenem Gutdünken verfährt. Das Prinzip, gleicher Lohn für gleiche Arbeit, muss auch für die  angestellten Lehrkräfte gelten. Wir fordern von der Arbeitgeberseite Bewegung in der Frage, das haben die Kolleginnen und Kollegen heute auf der Straße deutlich gemacht.“

„Wir werden nicht locker lassen!“, bekräftigte Hammer: „Für die nächste Verhandlungsrunde erwarten wir von den Arbeitgebern ein vernünftiges Angebot, auf dessen Grundlage weitere Verhandlungen möglich sind. Sonst drohen weitere Arbeitsniederlegungen! Die Bereitschaft der Kolleginnen und Kollegen für weitere Arbeitskampfmaßnahmen ist hoch – das konnten wir alle heute sehen!“

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