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Gleicher Lohn für gleichwertige ArbeitGEW startet Aktionen für gerechte Lehrkräftebezahlung „JA13“

Mit bundesweiten Aktionen erhöht die GEW den Druck auf die Landesregierungen, für die gleiche Bezahlung aller voll ausgebildeten Lehrkräfte zu sorgen. „Es ist eine Frage der Gerechtigkeit, gleichwertige Arbeit gleich zu entlohnen“, sagte Klaus-Peter Hammer, Vorsitzender der GEW Rheinland-Pfalz. „Immer noch werden in unserem Bundesland Grundschullehrkräfte schlechter bezahlt als Lehrerinnen und Lehrer an weiterführenden Schulen. Was beispielsweise in Hamburg, Sachsen oder Schleswig-Holstein geht, das muss auch bei uns möglich sein.“

07.11.2019

GEW-Chef Hammer macht sich für A13/E13 stark: „Weil Grundschullehrkäfte es verdienen! Sie ebnen Kindern und Jugendlichen den Weg ins Lernen und ins Leben. Ihre professionelle Unterstützung ist mindestens genauso wichtig, wie Schülerinnen und Schüler auf das Berufsleben bzw. Studium vorzubereiten.“ Der GEW-Vorsitzende erinnerte auch daran, dass jüngst Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier der Arbeit der Grundschullehrkräfte hohen Respekt zollte: „Das freut und das stärkt uns“, unterstrich Hammer.

Er machte darauf aufmerksam, dass zurzeit insbesondere Frauen diese anspruchsvolle Arbeit übernehmen: „Über 90 Prozent der Grundschullehrkräfte sind Frauen. Frauenarbeit ist genau so viel wert wie die Arbeit der Männer.“

„Aussitzen funktioniert nicht mehr. Die Bezahlung wird sich zu einem Standortnachteil entwickeln bzw. ist es bereits geworden. Die Kolleginnen und Kollegen vor Ort werden ihre berechtigten Ansprüche sehr deutlich machen“, so Hammer abschließend.

In Rheinland-Pfalz wurden die Grundschulen durch die GEW mit Aktionsplakaten und entsprechenden Aufklebern beschickt, verbunden mit dem Aufruf im Aktionszeitraum vielfältige und bunte Aktionen zu entwickeln, die schließlich auf Facebook gepostet werden.

Info: Bundesweit hat bereits eine Reihe Länder eine gerechtere Bezahlung auf den Weg gebracht. Für Grundschullehrkräfte ist A13/E13 in Brandenburg, Berlin und Sachsen umgesetzt. In Bremen und Schleswig-Holstein sind Stufenpläne vereinbart. In Niedersachsen werden Zulagen eingeführt. In diesen Ländern ging es auch um die Lehrkräfte an Schulen der Sekundarstufe I, die noch nach A12/E11 bezahlt wurden. In Thüringen werden ab 2020 Regelschullehrkräfte in A13 eingruppiert. In Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg laufen Gespräche mit den Landesregierungen, um die Besoldung anzuheben.

Informationen zu allen Bundesländern, eine interaktive Landkarte sowie Updates über den Aktionszeitraum vom 11. bis 21. November finden Sie unter: www.gew.de/JA13

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