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Hohe Auszeichnung für GEW-AktiveErni Schaaf-Peitz mit dem Landesverdienstorden ausgezeichnet

Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat Erni Schaaf-Peitz für ihr herausragendes Engagement mit dem Landesverdienstorden ausgezeichnet: „Diese Verleihung ist für mich immer etwas Besonderes, denn sie ehrt Menschen, die Außergewöhnliches für Rheinland-Pfalz geleistet haben,“ so die Ministerpräsidentin bei der Übergabe des Ordens. Die ganze GEW freut sich mit Erni, die als GEW-Aktive und Fachfrau für Frühkindliche Bildung nicht nur in Rheinland-Pfalz, sondern auch über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist.

13.01.2021

Anlässlich der Verleihung hat die rheinland-pfälzische Staatskanzlei folgenden Text veröffentlicht:

Ernestine Schaaf-Peitz, Wittlich

Ernestine Schaaf-Peitz leitet seit über 40 Jahren die Städtische Kindertagesstätte Wittlich-Neuerburg und engagiert sich seit 1995 in der GEW für den Berufsstand der Fachkräfte in Kitas. Dort ist Ernestine Schaaf-Peitz Leiterin des Vorstandsbereichs Jugendhilfe und Sozialarbeit. Seit 2016 gehört sie auf Bundesebene der Großen Tarifkommission an. Mit ihrem Fachwissen erläutert sie die Bildungsarbeit im Elementarbereich einer breiteren Öffentlichkeit und vermittelt zugleich ein modernes, selbstbewusstes Berufsbild. Damit leistet sie einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftegewinnung und -sicherung.

Ernestine Schaaf-Peitz hat die fachlich-inhaltliche Debatte zu zentralen Themen der Frühpädagogik in Rheinland-Pfalz, wie etwa der Erstellung von Bildungs- und Erziehungsempfehlungen, der Beobachtung und Dokumentation von Bildungsprozessen und der Praxisanleitung, begleitet und sich aktiv eingebracht. Ihre Arbeit war dabei immer getragen von dem Ziel, den Kindern im Elementarbereich bestmögliche Entwicklungsbedingungen zu bieten.

Ihr besonderes Engagement für den Berufsstand und die Frühpädagogik zeigt sich auch darin, dass die Städtische Kita Wittlich-Neuerburg zur ersten Staffel der Konsultationskindertagesstätten in Rheinland-Pfalz gehörte. In ihrer Kita entwickelte sie mit ihrem Team schon früh ein Konzept der Offenen Arbeit. Außerdem fördert sie die interkulturelle Sensibilität sowie die sprachliche Bildung und hat eine tiergestützte Pädagogik mit Ziegen, Fischen, Hund und Hühnern etabliert.